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Urgeschichte
Seit Ende des 19. Jahrhunderts sind archäologische Fundplätze (südlich vom Mühlenweg) in Blumenthal bekannt. Damals wurden bei der Bewirtschaftung der Ackerflächen Steinhaufen und Keramikgefäße, in denen sich Leichenbrand und Bronzeschmuck befand, geborgen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden hier wiederholt Urnen freigelegt, worauf durch das Märkische Museum Berlin eine Begehung der Funstellen durchgeführt wurde. Die bis dahin bekannten Funde wurden 1929 in einer Publikation über die “Urgeschichte des Kreises Ostprignitz” von Walter Matthes vorgestellt. Matthes datierte die z.T. aus Steinpackungen von 1,1m x 1,5m Grundfläche stammenden Urnen in die ausgehendeBronzezeit (500 vor Chr.). Die Bronzen bestanden aus Armringen, Ziernadeln und Kettenschmuck. Einige wenige Scherben mit Rädchenverzierungen datieren in die Römische Kaiserzeit (100 n. Chr.). Das Fundmaterial wurde im Museum Heiligengrabe (heute verschollen) und im Märkischen Museum Berlin gelagert.
Im Vorfeld einer Tiefbaumaßnahme wurde vom 06. bis 30.Oktober 2003 eine bauvorbereitende archäologische Untersuchung, durch die B.-A.-R. IG aus Ziesar, durchgeführt. Hierbei wurden Scherben von Schalen aus dem 3. bis 6. Jahrhunder geborgen, sowie Spuren von Eisenverhüttung (mehrere Eisenluppen) gefunden.
Zur Geschichte von Blumenthal und deren Verknüpfung mit dem Rittergut Horst
Im Jahre 1263 wird Blumenthal in der Prignitz erstmals urkundlich erwähnt. Nach Erzählungen des Chronisten Angelus, belehnte Kaiser Heinrich die Familie der Blumenthals im Jahre 927 mit diesen Sitzen, leider ist dies eine unbeweisbare Behauptung.

1157 Beginn der Christianisierung und Kolonialisierung im Kyritzer Gebiet unter der Herrschaft der Edlen von Plotho zu deren Gefolgschaft auch das Rittergeschlecht derer von Blumenthal auf Blumenthal gehörte. Es wird angenommen das sich ihr Stammschloss bei Graubünden unweit von Ilanz am Zusammenfluss des Vorder- und Valser- Rheines befand. Als Ausgangspunkt für die Bildung einer Tochtersiedlung Blumenthal bei Kyritz, wird ein Gut derer von Blumenthal bei Burg angenommen. 1263 wird Blumenthal in derPrignitz erstmals erwähnt, als Markgraf Johann von Brandenburg fünf Hufen Land nebst Patronat der Johanniter-Ordens- Kumtorei Werben zur Schadloshaltung für erlittene Kriegsschäden schenkt. 1313 verzichtet der Knappe Ruthger von Blumenthal auf Patronat und Überpacht im Dorfe Blumenthal. 1381 ist Beteke Klitzin(g) im Ort er hatte den Anteil der Kumtorei Werber erworben. 1387 gehört ein Anteil des Dorfes Blumenthal zum Besitz des Claus van Quitzow. 1421 wird das Rittergut Horst erstmals als Blumenthalscher Besitz genannt. 1534 soll Georg von Blumenthal, Bischof zu Lebus, begonnen haben den Rittersitz schlossartigauszubauen. Im 17. Jahrhundert, vermutlich nach dem Dreißigjährigen Krieg, kaufte Eustachius Albrecht von Blumenthal auf Horst die Klitzinggüter zu Blumenthal zurück, so das Blumenthal wieder denen von Blumenthal gehörte. 1810 verkauften die Blumenthals ihren Besitz an Alexander Graf Wartensleben, der ihn dann 1812 an Hans Georg von Ribbeck weiter verkaufte. Am 16. Juni 1845 erwarb Ludwig Theodor Keppler die Güter und danach, am 21. Januar 1852, Joachim August Leyde. Richard Ernst Friedrich von Möllendorf auf Krampfer kaufte das Gut Blumenthal-Horstam 02. Juni 1852. Zum Kriegsende 1945 kam es zur Vertreibung derer von Möllendorfs.Mit Gründung der DDR wurde das Gut Volkseigentum. Im ehemaligen Schloss wurde eine Wäscherei, Wohnungen und eine Versorgungseinrichtung (Konsum) untergebracht.Ende der 50 ziger Jahre wurde eine landwirtschaftliche Berufsschule mit Internat auf dem Gutsgelände errichtet1989- Mit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten übernahm die “Treuhand” das Gut und es kam zum fast völligen Verfall. Die Bewirtschaftung der Flächen wurde zeitweilig durch Pächter betrieben.Ende der 90ziger Jahre erwarb Mark Felix von Lewinski das Gut und begann mit der Sanierung und der zielgerichteten Bewirtschaftung
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